19. März 2015

Installation Ubuntu 14.04 LTS Desktop - Die ultimative Anleitung

Immer mehr Menschen kaufen sich ein Computer. Bei den meisten Computern ist bereits Windows "ab Werk" dabei. Natürlich bekommt man diese Windows Lizenz nicht einfach gratis dazu. Die Kosten werden eins zu eins an den Käufer weitergeleitet. Also an dich.

Immer mehr Menschen ärgern sich über Windows. Kommen damit nicht zurecht oder haben ständig irgendwelche Schädlinge auf dem Computer. Schädlinge, die im besten Fall nur die Suchmaschine und die Startseite ändern. Die Startseite ist dann mit einem Haufen Affiliate Links zugemüllt. Für jeden Klick bekommt der Anbieter dann Geld.

Immer mehr Menschen ärgern sich über Viren und kaufen kostenpflichtige Antivirenprogramme um etwas mehr Sicherheit zu haben. Diese Antivirenprogramme wollen aber auch bezahlt werden.

Dabei ist die Alternative so einfach wie simpel und hat einen Namen: Linux, in diesem konkreten Fall Ubuntu. Ubuntu ist direkt an den Benutzer angelehnt und macht dir das Leben viel einfacher als Windows. Dazu kommst, dass Ubuntu völlig kostenlos ist.

Nachdem ich letztens bereits ein Artikel für eine Ubuntu Server Installation veröffentlicht habe, möchte ich auch eine Desktop Variante vorstellen.

Wenn du alles so installierst wie beschrieben, brauchst du kein Windows mehr. 99% deiner täglichen Arbeiten, wirst du ohne Einschränkungen mit dieser Installation erledigen können.

Vor der Installation

Zunächst lädst du dir von der offiziellen Seite das ISO runter und brennst es auf eine CD:
http://releases.ubuntu.com/trusty/

Je nach deiner Architektur kannst du entweder die die ubuntu-14.04.2-desktop-amd64.iso für 64bit Systeme der die ubuntu-14.04.2-desktop-i386.iso für 32bit Systeme runterladen.

Da sowohl viele Pakete als auch die Installations-CD aus dem Internet heruntergeladen werden müssen, ist eine schnelle Internet Verbindung von Vorteil.

Wie du Ubuntu Trusty Tahr Desktop installierst

Die Desktop Variante von Ubuntu, ist in nur wenigen Schritten installiert. Lediglich bei der eigentlichen Installation muss man etwas Geduld mitbringen. OK, legen wir los 😃

Nachdem du die Installations-CD in das Laufwerk eingelegt und gebootet hast, erscheint der folgende Bildschirm. Wie du sehen kannst, kannst du Ubuntu erst einmal ausprobieren, bevor du es installierst. Die Ubuntu CD ist nämlich gleichzeitig eine Live-CD. Das heißt, du kannst Ubuntu auch ohne eine Installation betreiben.

Gut, in diesem Schirm, wählst du in der Linken Spalte "Deutsch" aus und klickst auf "Ubuntu installieren".

Im nächsten Schritt werden dann ganz kurz die Anforderungen geprüft. Hier setzt du die Hacken bei "Aktualisierung während der Installation herunterladen" und "Software von Drittanbietern installieren". Dadurch installierst du dir z.B. einige Codecs oder auch den beliebten Flash Player.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Flash ein potenzielles Sicherheitsrisiko ist. Viele Malmware etc. werden über Flash eingeschleust. Dummerweise funktioniert vieles im Internet nicht ohne Flash. Beispielsweise benötigst du für nahezu Streaming Portale (z.B. YouTube) Flash.

Ich bin zwar an einigen Stellen etwas Paranoid, aber Sicherheit und Komfort muss auch in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Und auf YouTube will ich nicht verzichten 😃

In diesem Schritt ist es wichtig "Encrypt the new Ubuntu installation for security" anzuhacken. Wie der Name schon sagt, verschlüsselt diese Option deine komplette Partition. Ohne den dazu benötigten Sicherheitsschlüssel kommst du nicht in das System rein. Wichtiger noch, alle Daten sind unlesbar. Es befindet sich einfach nur ein Haufen Datenmüll auf deiner Festplatte.

Nachteil an dieser Methode ist, du musst bei jedem Bootvorgang einmal das Passwort eingeben. Das ist aber verschmerzbar 😃

Im nächsten Schritt gibst du dein Passwort für die Verschlüsselung ein. Der freie Speicherplatz soll auch überschreiben werden.

Diese Option bewirkt, dass freier Speicherplatz mit zufälligen Daten geschrieben wird. Dies erschwert das wiederherstellen der gelöschten Daten oder anders gesagt, macht es unmöglich. Mit gelöschten Daten meine ich, wenn die mal aus dem "Papierkorb" gelöscht werden 😃

Für eine sicheren Passwortes, kannst du dir gerne Inspiration aus dem Artikel "Der Schlüssel für sichere Passwörter – Für jedermann" holen 😃

Im diesem Schritt brauchst du nichts machen. Einfach weiter. Denke mal ist selbsterklärend 😃

Hier kannst du dein Tastaturlayout auswählen. In 99,7851% der Fälle wird es Deutsch - Deutsch sein.

Die persönlichen Dateien (also das /home Verzeichnis) sollen verschlüsselt werden. Das Passwort soll ebenfalls beim Anmelden abgefragt werden.

So, das war es auch schon. Jetzt heißt es zurücklehnen und abwarten.

Nach etwa 20 Minuten (hab nicht den allerbesten Rechner benutzt) ist die Installation dann endlich einsatzbereit. Zum Schluss muss das System neustarten werden.

Nachdem man beim booten und vor dem einloggen seine Passwörter eingegeben hat, begrüßt uns Ubuntu im folgenden Design.

Diese Einstellungen solltest du unbedingt vornehmen

Auch ein neues System kann bereits veraltet sein. In der Dash (oben links erster Button) gibst du "update manager" ein und wählst die "Aktualisierungsverwaltung" aus.

Und siehe da, es warten bereits einige Updates, die installiert werden wollen 😃

Ubuntu ist zu 98% bereits in die Deutsche Sprache übersetzt. Da es sich um ein OpenSource Produkt handelt, dass kein Geld kostet, werden wir an dieser Stelle auch nicht meckern, OK? Wir sind ja nicht bei Windows 😃

Stattdessen klicken wir in dem Starter (Unter Windows heißt das Teil Taskleiste) auf die Systemeinstellungen (Zahrad) und im Bereich "Persönlich" auf "Sprachen". Anschließend werden die ein paar fehlenden Übersetzungen nachgezogen.

Wir bleiben in den Einstellungen.

Direkt neben den Sprachen ist ein Button für "Sicherheit & Datenschutz". Im Dritten Tab "Suche" deaktivierst du die Option "Bei der Suche im Dash auch Online-Suchergebnisse verarbeiten".

An für sich ist es eine coole Funktion. Allerdings werden dann alle Suchanfragen, die du in der Dash eingibst, direkt an das Internet gesendet. Da du ja nicht ausspioniert und analysiert werden willst, deaktivierst du lieber diese Option 😉

Wie du alle benötigten Programme installierst

Die Auswahl der Programme, die im Rahmen dieser Anleitung installiert werden, sind nur meine persönlichen Favoriten. Wenn dir andere Programme eher zusagen, können diese natürlich nach belieben ausgetauscht werden. Es mag auch sein, dass du Programme absolut nicht benötigst (z.B. aus dem Bereich der Programmierung). Dann kannst du diese natürlich auch weglassen.

Alle Befehle die ich hier aufgeführt habe, können so in der Konsole bzw. Terminal ausgeführt werden. Alternativ kannst du auch den Paketmanager Synaptic verwenden nachdem du diesen Installiert hast. In Synaptic musst du in der Suchleiste das Paket angeben, welches ich nach "apt-get install" geschrieben habe. Mit der linken Maustaste wählst du das Paket aus und klickst auf "Zum Installieren vormerken".

Sollten Abhängigkeiten vorhanden sein, werden diese dann in einem zusätzlichen Fenster angezeigt. Diese akzeptierst du, indem du auf "Vormerken" klickst.

Nachdem du alle Pakete hinzugefügt hast, kannst du auch in der Menüleiste auf "Anwenden" klicken und erst einmal ein Kaffee trinken gehen 😃

Solltest du die Synaptic Methode wählen, installiere das Paket "ttf-mscorefonts-installer" separat von den anderen Paketen. Das ist das einzige Paket, das vor der Installation eine Lizenzabfrage hat, die manuell bestätigt werden muss.

Der Weg über die Konsole

Bevor wir mit der Installation beginnen, musst du noch kurz die Bezugsquellen ein wenig abändern. Einige Pakete befinden sind in den Partner Repositories. Daher musst du die sources.list öffnen, bis nach unten scrollen und die unteren Zeilen einmal reinkommentieren. Das sollte dann wie folgt aussehen:

$ sudo nano /etc/apt/sources.list

## Uncomment the following two lines to add software from Canonical's
## 'partner' repository.
## This software is not part of Ubuntu, but is offered by Canonical and the
## respective vendors as a service to Ubuntu users.
deb http://archive.canonical.com/ubuntu trusty partner
deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu trusty partner

Damit die Repositories auch wirklich im System sind, einmal das System aktualisieren und alle Updates einspielen. Dies geschieht mit den folgenden beiden Befehlen:

$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get dist-upgrade

Allgemeine Pakete

Synaptic

Mit Synaptic lassen sich Pakete relativ einfach installieren und deinstallieren. Viel einfacher als mit dem Ubuntu Software Center. Wenn du weißt, welches Paket du installieren möchtest, kannst du es dann aus Synaptic direkt installieren. Wenn nicht, Synaptic hat auch eine prima Suchfunktion.

gdebi war früher mal Standardmäßig mit an Board und muss mittlerweile nachinstalliert werden. Verwendet wird es um *.deb Pakete, ähnlich wie *.exe Dateien unter Windows, zu installieren.

$ sudo apt-get install synaptic gdebi

VirtualBox

Virtualisierung ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Computer Architektur und darf in keiner Installation fehlen. Wie ich es verwende, kannst in dem Artikel über Virtualisierung nachlesen.

$ sudo apt-get intall virtualbox

TrueType Fonts

Die Standardschriftarten von Microsoft (z.B. Arial, Times New Roman, etc.) sind unter Ubuntu standardmäßig nicht installiert. Dummerweise werden im Internet sehr oft auf genau diese Schriftarten verwendet und man möchte manchmal auch gezielt diese Schriftarten in seinen Dokumenten verwenden. Diese kann man wie folgt installieren:

$ sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

Codecs

Standardmäßig wird es nicht mit installiert, weil es unter anderem das umstrittene libdvdcss2 Paket beinhaltet. In Deutschland ist es jedoch legal und darf verwendet werden.

$ sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras

Java

Java wird für viele Desktop Applikationen unter Linux benötigt. Daher installieren wir noch die aktuelle Version.

$ sudo apt-get install openjdk-7-jre openjdk-7-jdk openjdk-7-source openjdk-7-doc

Passwort Tresor

KeePass verwaltet alle deine Passwörter, sodass du dir nur noch eins merken musst.

$ sudo apt-get install keepass2

Internetanwendungen

Webbrowser

Firefox sollte bereits installiert sein. Allerdngs nur auf englisch. Mit diesem Befehl stellt man FireFox auf deutsch um und installiert es mit, falls nicht vorhanden

$ sudo apt-get install firefox language-pack-de-base

E-Mail

Thunderbird sollte bereits installiert sein. Auch hier installieren wir die deutschen Sprachpakete separat dazu.

$ sudo apt-get install thunderbird thunderbird-locale-de

Messenger

Pidgin ist ein Instant Messaging Chat Client, der so ziemlich alles unterstützt was man so benötigt. Als Beispiel wäre dafür: AIM, ICQ, IRC, MSN, Twitter, YIM, Telegram etc.

$ sudo apt-get install pidgin gwibber pidgin-skype pidgin-microblog pidgin-otr pidgin-encryption pidgin-extprefs pidgin-libnotify pidgin-guifications pidgin-hotkeys pidgin-librvp pidgin-blinklight pidgin-plugin-pack

Filesharing

Als FTP Client hat sich in den letzten Jahren FileZilla eine sehr gute Figur gemacht. Für BitTorrent verwende ich Deluge. amule ist ein P2P Client, der sehr stark an EMule erinnert.

$ sudo apt-get install filezilla amule deluge

Cloud-Services

ownCloud kannst du bequem über apt-get installieren.

$ apt-get install owncloud-client

SpiderOak ist leider (noch) nicht in den Ubuntu Repositories vorhanden. Daher musst du es dir manuell von SpiderOak laden. Hier ist der Download-Link https://spideroak.com/opendownload/.

Nachdem du das deb Paket geladen hast, kannst du es mit einem Doppel Klick mit dem Ubuntu Software Center installieren.

Desktopglobus

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Google nicht mag? 😃

Als Alternative zu Google Earth, kann man unter Linux Marble verwenden. Und ja, ich weiß. Man kann auch Google Earth unter Linux installieren. Aber ich installiere auch kein Chrome, sondern Firefox.

$ sudo apt-get install marble

Grafik

Professionelle Grafikbearbeitung erfolgt unter Linux per The GIMP. The GIMP ist eine super Photoshop Alternative und wird auch von vielen professionellen Photografen eingesetzt. Möchtest du relativ einfache und schnelle arbeiten an deinem Bild vollziehen (z.B. ein Rahmen zur Hervorhebung zeichnen), kannst du dazu Pinta einsetzen. Pinta ist ähnlich wie Paint.NET in der Windows Welt.

$ apt-get install gimp pinta

Multimedia

Was wäre ein Computer ohne die Möglichkeit darauf Musik zu hören und Videos anzusehen. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie es mal vor 20 Jahren war.

AudoPlayer

Für das abspielen und verwalten deiner Musik, kannst du den Banshee Player verwenden. Damit kannst du auch deine Audio-CDs in MP3 umwandeln um jederzeit darauf Zugriff zu haben.

Musik bearbeiten und zuschneiden, kannst du mit Audacity.

$ sudo apt-get install banshee audacity lame vorbis-tools flac

VideoPlayer

VLC ist bereits seit Jahren mein Standard Video Player. Sowohl unter Windows als auch unter Linux.

Ganz großes Kino gibt es mit Kino (Sorry für den schlechten Wortwitz 😃 ). Kino ist kein, wie der Name vermuten lässt, Video Player, sondern ein Video Editor. Mit meiner neuen Kamera habe ich das kleine Ding lieben gelernt.

WinFF ist ein Video Konverter. Damit kannst du Videos zum Beispiel vom *.avi Format in das beliebte *.mkv Format konvertieren.

Mit dvd::rip kannst du relativ bequem deine DVDs digitalisieren und archivieren.

$ sudo apt-get install winff kino dvdrip vlc vlc-plugin-fluidsynth vlc-plugin-pulse vlc-plugin-jack vlc-plugin-sdl browser-plugin-vlc libxvidcore4 libfaac0

Brennen

Mal eben schnell eine CD/DVD Kannst du mit K3B brennen. Dabei erinnert es mich an CDBurnerXP aus der Windows Welt. Na? wer hat da wohl vom wem abschaut? 😃

$ sudo apt-get install k3b

Büroanwendungen

LibreOffice

LibreOffice ist zwar installiert, trotzdem sollte man diesen Befehl ausführen um eine aktuelle Version zu installieren inkl. Sprachpakete und ein paar Fonts zu bekommen.

$ sudo apt-get install libreoffice libreoffice-l10n-de

Buchhaltungssystem

Deine Finanzen bekommst du mit GnuCash in den Griff. Mit diesem kleinen Kerlchen hast du deine Einnahmen und Ausgaben immer im Blick.

$ sudo apt-get install gnucash

Desktop Publishing (DTP)

Noch ein Adobe Konkurent ist Scribus. Mit Scribus kannst du Adobe InDisign oder Adobe Pagemaker ersetzen.

$ sudo apt-get install scribus

PDF Reader

Der Acrobat Reader ist nicht mehr in den offiziellen Quellen enthalten. Daher muss man das manuell installieren:

32 bit Architektur

$ cd /tmp
$ wget ftp://ftp.adobe.com/pub/adobe/reader/unix/9.x/9.5.5/enu/AdbeRdr9.5.5-1_i386linux_enu.deb
$ sudo dpkg -i AdbeRdr9.5.5-1_i386linux_enu.deb
$ rm AdbeRdr9

64 Bit Architektur

$ cd /tmp
$ sudo apt-get install libgtk2.0-0:i386 libgdk-pixbuf2.0-0:i386 
$ wget ftp://ftp.adobe.com/pub/adobe/reader/unix/9.x/9.5.5/enu/AdbeRdr9.5.5-1_i486linux_enu.bin
$ sudo chmod u+x AdbeRdr9.5.5-1_i486linux_enu.bin
$ sudo ./AdbeRdr9.5.5-1_i486linux_enu.bin
$ rm AdbeRdr9

Programmierung

eclipse

eclipse ist wohl die beliebteste Java IDE der Welt. Es Unterstützt neben Java noch C/C++ und weitere Sprache über Plugins (z.B. PHP).

$ sudo apt-get install eclipse eclipse-cdt g++

MonoDevelop

MonoDevelop ist wohl in der Linux Welt nicht so weit verbreitet. Kein Wunder, es ist auch ein direkter Konkurenz zu Microsoft Visual Studio. Unter Linux werden dotNET/Mono Programme eher selten gesehen. Ein eingefleischter C# Entwickler, kann jedoch darauf nicht verzichten 😃 MonoDevelop ist übrigens nichts anderes als Xamarin.

$ sudo apt-get install monodevelop

WYSIWYG HTML Editor

Als reiner HTML Editor, kannst du KompoZer verwenden. Solltest du größere Sache machen wollen, würde ich dir jedoch eclipse ans Herz legen. Nicht nur der Name erinnert an den Netscape Composer, sondern auch die Funktionsweise. Beispielsweise lassen sich relativ einfach einzelne HTML Seiten bearbeiten. Bei einem größeren Projekt wird es schon etwas aufwendiger.

Ab Ubuntu 12.10 ist KompoZer nicht mehr in den aktuellen Paketquellen enthalten. Daher muss man dieses Kerlchen manuell installieren.

Zuerst die möglichen Abhängigkeiten:

$ sudo apt-get install libatk1.0-0 libc6 libcairo2 libfontconfig1 libfreetype6 libgdk-pixbuf2.0-0 libglib2.0-0 libgtk2.0-0 libidl0 libnspr4 libnss3 libpango1.0-0 libpng12-0 libstdc++6 libx11-6 libxft2 libxinerama1 libxrender1 libxt6 zlib1g

32-bit

$ cd /tmp
$ wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer-data_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
$ wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_i386.deb
$ wget http://kompozer.sourceforge.net/l10n/langpacks/kompozer-0.8b3/kompozer-0.8b3.de.xpi
$ sudo dpkg -i kompozer-data_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
$ sudo dpkg -i kompozer_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_i386.deb

64-bit

$ cd /tmp
$ wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer-data_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
$ wget https://launchpad.net/ubuntu/+archive/primary/+files/kompozer_0.8%7Eb3.dfsg.1-0.1ubuntu2_amd64.deb
$ wget http://kompozer.sourceforge.net/l10n/langpacks/kompozer-0.8b3/kompozer-0.8b3.de.xpi
$ sudo dpkg -i kompozer-data_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_all.deb
$ sudo dpkg -i kompozer_0.8~b3.dfsg.1-0.1ubuntu2_amd64.deb

Anschließend öffnet man KompoZer und navigiert zu dem Menüpunkt "Tools -> Add-Ons" und klickt auf "Install". Im Verzeichnis "/tmp" befindet sich eine .xpi Datei für das Deutsche Sprachpaket.

Fazit

Wie du sehen kannst, ist die Installation kein Hexenwerk. Ubuntu ist eine Super alternative zu Windows (ich kann es kaum oft genug sagen). Es ist schnell, sicher und macht einfach Spaß. Und das nicht nur nach der Installation, sondern auch nach mehreren Jahren noch. Solltest du doch nicht auf dein heißgeliebtes Windows verzichten können, kannst es noch in einer Virtuellen Maschine installieren.

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